Daran erkennt man einen Flohbefall:
Bei Verdacht einfach die dunklen Krümel im Fell des Tieres in einem feuchten Taschentuch verreiben.
Verfärben sie sich rot = FLOHBEFALL
Weitere Anzeichen:
- Tier kratzt sich häufig
- Tiere sind gestresst und unruhig
- Katzen sind manchmal aggressiv
- Floheier im Fell
Darum ist die Umgebungsbehandlung so wichtig
nur 5% der Flöhe leben direkt auf dem Tier, dagegen leben 95% in der Umgebung!
Flöhe beginnen innerhalv von 24-48 h nach der 1. Blutaufnahme mit der Eiablage. Ein Weibchen legt dabei bis zu 2000 Eier. Aufgrund der Bewegungsaktivität des Tieres verteilen sich die Eier in der Umgebung. Bereits nach 2-14 Tagen entwickeln sich aus den Eiern die Larven. Aus den Larven entstehen Puppen, die an dunklen und feuchten Orten, z.B. unter Möbeln, im Teppich oder in Bodenritzen, usw. leben. Puppen können bis zu einem Jahr in der Umgebung überleben und sind kaum zu bekämpfen. Aus der Puppe kann innerhalb von Sekunden ein neuer Floh schlüpfen, der dann den Säuger (Tier oder auch Mensch) befällt.
Diese "kleinen Tierchen" können somit schnell zu einem großen Problem werden. Aufgrund der rasanten Vermehrung sollte der Entwicklungszyklus so schnell wie möglich gestoppt werden. Rechtzeitige und gleichzeitige Bekämpfung am Tier und in der Umgebung sind daher sehr wichtig.
Nach 8 Wochen können es ohne Bekämpfung 125.000 Flöhe sein.